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Der Schule und Kindertagesstätten in Schwalmtal
 

 

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31.03.2018

Kronprinz, Sandwichkind, Nesthäkchen – warum Geschwister streiten!

Welche Mutter kennt das nicht, kaum spielen die Kinder in vermeintlicher Eintracht miteinander geht es auch schon los: schreien, weinen, Streit…
„…der hat schon wieder…“, „…die ist immer so gemein zu mir…“, „…MAMA!!!…“
Wie kann die Reaktion der Mutter an dieser Stelle aussehen? Nicht nur der Geschwisterstreit, auch die Reaktion der Eltern läuft häufig nach dem gleichen Muster ab. Doch können wir durch eine Veränderung unseres eigenen Verhaltens die Kinder dazu veranlassen, die eingefahrenen Streitbahnen zu verlassen?
Bereits zum zweiten Mal begrüßte Anne Wenzl vom Förderverein der Schule und Kindergärten Schwalmtals die Referentin des Abends: Claudia König – Begründerin der Königkurse und Fachfrau für zeitgemäße Erziehung.
Zusammen mit den interessierten Teilnehmerinnen versuchte sie mögliche Lösungswege zum Thema Geschwisterstreit zu erarbeiten.
Kronprinz, Sandwichkind, Nesthäkchen…ein kurzer Einblick in die Rollenverteilung in der Familie zeigte bei einigen Teilnehmerinnen ein Wiedererkennen der eigenen Familienstrukturen. Doch unabhängig davon, wie verschieden sich die Kinder im Streit verhalten, sollten die Eltern stets in die Rolle des Unparteiischen schlüpfen. Empathie zu zeigen ist dabei wichtig, aber ohne Schuldzuweisung in Richtung der Geschwisterkinder. Wir können versuchen die Gefühle, die beim Streit entstehen in Worte zu fassen und dem Kind so Verständnis signalisieren. Wenn sich die Gemüter zu einem späteren Zeitpunkt wieder beruhigt haben, werden noch einmal die individuellen Familienregeln zum Umgang und Verhalten miteinander besprochen. Um nachhaltig das Selbstbewusstsein zu stärken, regen die Eltern an, eigene Lösungsmöglichkeiten in Streitsituationen zu finden. So können die Kinder auch im späteren gesellschaftlichen Leben mit Konfliktsituationen besser umgehen.
Claudia König hat es mal wieder geschafft durch ihre lebendige und sympathische Vortragsweise die anwesenden Mütter zum Nach- und Umdenken anzuregen. Auch wenn bei einigen Teilnehmerinnen noch Skepsis über die Art der Herangehensweise herrschte, konnte man doch von vielen hören: „Das probiere ich aus, mal sehen was passiert.“
Seien Sie mutig und zuversichtlich, sammeln Sie neue Erfahrungen und verlassen Sie einfach mal die ausgetretenen Wege!
Ilona Friedrich
für den Förderverein der Schule und Kindergärten Schwalmtals



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